Wie geht es Ihnen?

Braun & Klein: Spuckschutz Kabine

Wie geht es Ihnen?

Hören wir im Moment sehr oft. Was früher (klingt irgendwie eigenartig), so vor Corona, oft nur eine Floskel war, hat heute eine ganz andere und ernsthafte Bedeutung bekommen. Geht es Ihnen gut? Gesundheitlich? Privat? Beruflich? Jeder ist betroffen und wir fühlen uns ein bisschen geborgener, wenn wir wissen, dem Gegenüber geht es zumindest gesundheitlich gut.

Uns bei Braun & Klein geht es derzeit sehr gut, gesundheitlich. Bisher hat keiner der Kollegen das Virus, zumindest haben wir keinen bestätigten Fall. Geschäftlich sieht es natürlich ganz anders aus.

Auch uns trifft die Krise

Hier hat uns die Krise erheblich getroffen. Hauptsächlich sind wir in normalen Zeiten der Partner des Einzelhandels für den Point of Sale. Wo früher (klingt immer noch seltsam) immer wieder mit Verkaufsaktionen um Kunden geworben wurde, herrschen heute erhebliche Einschränkungen und Zugangsbeschränkungen. Da wo strenge Auflagen bezüglich der Anzahl der Kunden pro Quadratmeter eingeführt werden, macht es keinen Sinn mit einer Werbeaktion mehr Kunden ins Geschäft zu locken.

Hinzu kommt, dass bundesweit alle größeren Veranstaltungen abgesagt wurden und werden. Auch hier sind wir mit unseren wetterfesten Hohlkammerplakaten normalerweise der Ansprechpartner für die Parteien und große Veranstalter. Mit unserem selbst entwickelten Produkt RC50, einer Polypropylen Platte mit 50% Recyclinganteil haben wir ein Alleinstellungsmerkmal auf diesem Markt.

Um durch die Krise zu kommen, haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und seit 23.03.2020 unter anderem Kurzarbeit eingeführt, unsere Liquidität erhöht und viele andere Massnahmen mehr getroffen. Mit einer stark reduzierten Arbeitszeit sind wir selbstverständlich weiter für Sie da. Wir schätzen unsere Mitarbeiter sehr und natürlich wissen wir, wie schwer es jeder hat und wieviel Monat manchmal noch übrig ist, wenn das Geld alle ist. Aus diesem Grund haben uns entschlossen, das von der Agentur für Arbeit gezahlte Kurzarbeitergeld erheblich aufzustocken.

Wie lange wir das können, hängt natürlich auch von der Entwicklung ab. Ab wann bestellen unsere Kunden wieder verstärkt unsere Produkte, wie und unter welchen Auflagen werden die Beschränkungen im Einzelhandel aufgehoben und so weiter. Also prinzipiell haben wir die gleichen Fragen wie jeder andere auch und wie wie jeder andere haben wir leider auch noch keine endgültige Antwort.

 

 

 

Braun & Klein: Fußbodenaufkleber 'Bitte Abstand halten'

 

 

 

Neue Produkte im Online-Shop

Mittlerweile bieten wir in unserem Online-Shop neben den klassischen wetterfesten Plakaten (kann man natürlich auch als Hinweisschilder auf dem Parkplatz nutzen) auch Fußbodenaufkleber  und kleine Kabinen als Schutz gegen Tröpfchen /Spucken oder Husten an. Wir können uns vorstellen, das so was für Schulen oder Kitas interessant wäre. Vielleicht lässt sich damit auch die kommende Abiturprüfung sicherer gestalten?

 

Sie sehen, wir bleiben am Ball,  sind weiter aktiv und werden Sie auch in den Zeiten nach Corona begleiten. Vielleicht haben wir bald auch eine Zeitrechnung vor und nach Corona, wie gesagt seltsame Zeiten.
Bleiben Sie gesund.

Ihr Team von Braun & Klein

Fußbodenaufkleber „Abstand halten“

Fußbodenaufkleber Abstand halten

Format: 670 x 100 mm

Fußbodenfolie mit strukturierter Oberfläche
geeignet für glatte Untergründe im Innenbereich
für Kurz- bis Mittelfristige Anwendung
Rutschhemmklasse R9 zertifiziert

Innerhalb von 6 Monaten rückstandsfrei entfernbar

https://www.shop.braun-klein.de/component/jshopping/hohlkammerplakate/fussbodenaufkleber?Itemid=0

Wir zünden die 2. Stufe!

Circular Print

Wir zünden die 2. Stufe!

 

Die erste Stufe war die Entwicklung von RC50. Mit diesem Hohlkammermaterial aus Polypropylen haben wir als Erster in Deutschland mindestens 50% Rezyklat in eine druckfähige Hohlkammerplatte integriert (https://www.braun-klein.de/weltneuheit-bei-braun-klein-hohlkammerplatten-auf-recyclingbasis/).  Damit entwickeln wir die Hohlkammerplatte hin zu einem nachhaltigen Werkstoff, der theoretisch unendlich oft wieder verwandt werden kann.

Die zweite Stufe schließt den Kreis und ermöglicht das Recycling der bedruckten Plakate.

Wir haben uns Gedanken gemacht, wie das am einfachsten für Sie um zu setzen ist. Wenn die Wahl irgendwann vorbei ist oder der Termin der beworbenen Veranstaltung überholt ist, werden die Plakate wieder abgehangen.
Wohin damit jetzt?
Am besten und je nach Rückholpreis für die Plakate für Sie kostenfrei ist der Weg, den wir zusammen mit unserem Partner aufgebaut haben. Praktisch werden die Kosten für den Rücktransport mit Spedition über den Preis, den das Rezyklat am Markt erzielt verrechnet. Auf der Website unseres Partners Circular Print sehen Sie selbstverständlich vor Beauftragung die zu erwartende Rückvergütung für die Abholung.

Die Abholung per LKW funktioniert nur für Paletten, das bedeutet ca. 1.000 A1 oder 500 A0 sollten schon zusammenkommen. Selbstverständlich kann man die Formate auch mischen, es wird eh alles geschreddert. Natürlich spielt es auch keine Rolle, ob RC50 oder Standard Hohlkammer zurückgegeben wird. Beide Materialien bestehen aus Polypropylen. Wichtig ist nur dass die Kabelbinder entfernt wurden und keine Aufkleber auf den Plakaten sind.
Um die Abholung per LKW zu organisieren, müssen Sie sich auf der Website https://www.circular-print.eu/cms/index.php/de/component/users/# anmelden und registrieren.
Sie finden dann oben neben und dem Punkt „Abmelden“ ein LKW Symbol. Dort anklicken und Sie können sehr einfach und selbsterklärend die Abholung beauftragen.

Darüber hinaus finden Sie auf dieser Website genaue Informationen, wie wir das Verfahren zur Aufbereitung entwickelt haben. Sie können sich auch informieren, was mit den zurückgenommenen Plakate passiert und auch genau dokumentieren welche Mengen Sie zurückgegeben haben. Außerdem finden Sie hier den Nachweis, dass tatsächlich auch wieder gleichwertige Kunststoffe entstehen.

Wir sind nämlich der Meinung, dass ein wirklicher Kreislauf für Nachhaltigkeit entscheidend ist. Wer sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, muss sich zwangsläufig von gängigen Denkmustern lösen. Nicht jeder Kunststoff ist schlecht und nicht jedes angeblich umweltfreundliche Produkt ist nachhaltig. Unsere Art damit umzugehen entscheidet.

Frohe Weihnacht 2019 und einen guten Start in 2020

Liebe Kunden, Partner und Freunde von Braun und Klein,

Das erste rein digitale Jahr bei Braun & Klein Siebdruck ist fast vorüber. Vieles von dem, was wir uns mit der Entscheidung nur noch digital zu produzieren, versprochen hatten, ist eingetroffen. Manche Erwartungen wurden sogar übertroffen.

Durch den Wandel vom Siebdruck weg zur ausschließlich digital produzierenden Großformatdruckerei gelang es uns die Prozesse intern wesentlich zu verschlanken und zu optimieren. Durch diese Optimierungen war der Ausstoß an bedruckten Platten nahezu gleich, trotz der Beschränkung auf weniger Maschinen. Die Entwicklung in diesem Jahr hat gezeigt, es war die richtige Entscheidung.

Unser neuestes Projekt RC50 ist natürlich auch auf die Zukunft gerichtet, auf eine nachhaltige Zukunft. Mit der Vorstellung des von uns mitentwickelten Hohlkammermaterials auf Recyclingbasis RC50 gelingt es uns, die positiven Eigenschaften von Polypropylen beim Druck von wetterfesten Wahlplakaten mit der ressourcenschonenden Produktion der Platten mit einem Anteil von mindestens 50 Rezyklat zu verbinden.

Mahatma Gandhi hat einmal gesagt, dass die Zukunft davon abhängt, was wir heute tun.

 

Diese einfache Weisheit wollen wir für unser Tun beherzigen. Vieles was im Namen des Umweltschutzes und der Klimadebatte durch die Medien verbreitet wird, sind Schlagzeilen ohne wirkliche Nachhaltigkeit. Mit unseren Anstrengungen im neuen Jahr werden wir die Strategie  einer ressourcenschonenden Produktion von PoS Artikeln und wetterfesten Wahlplakaten weiterverfolgen.

Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Ziele in diesem Jahr erreicht haben. Das gelang nur mit Ihrer Unterstützung und dem immer unermüdlichen Einsatz unserer Kollegen in der Verwaltung und der Produktion. Für uns stand und steht immer der Nutzen für unsere Partner im Vordergrund.

 

Vielen Dank für die gute und produktive Zusammenarbeit in diesem Jahr, lassen Sie uns die Herausforderungen des neuen Jahres annehmen. Beginnen wir heute und gestalten gemeinsam die Zukunft.

 

P.S.: Selbstverständlich feiern auch wir von Braun und Klein Weihnachten und genießen entspannte, ruhige Tage. Wie immer sind wir aber mit einem verkleinerten Team auch zwischen den Tagen für Sie da und helfen Ihnen weiter!

Herzliche Grüße

Gerhard Klein
Braun und Klein Siebdruck-Vertriebs-GmbH

Weltneuheit bei Braun & Klein, Hohlkammerplatten auf Recyclingbasis

Braun & Klein, Hohlkammerplatten auf Recyclingbasis

Was Sie sehen, ist ein absolutes Novum!

Zusammen mit unserem Partner DS Smith https://www.dssmith.com/plastics in Frankreich haben wir Hohlkammerplatten für den Druck von wetterfesten Wahlplakaten und Veranstaltungsplakaten mit einem Anteil aus aufbereiteten Plakaten entwickelt.

Seit Jahren beschäftigen wir uns bei Braun & Klein Siebdruck mit dem Thema Nachhaltigkeit und Recycling. Genauso lange bieten wir unseren Kunden die Rücknahme von Wahlplakaten an. Bisher war leider nur ein Downcycling möglich. Das heißt, aus der Rücknahme wurden Produkte in der Autoindustrie oder z.B. Blumentöpfe produziert. Seit Anfang diesen Jahres haben wir die Entwicklung gemeinsam mit unseren Partnern hin zu einem wirklichen Kreislaufsystem vorangetrieben. Erste Versuche gab es im ersten Quartal, danach wurden Versuche hin zu einer industriellen Produktion unternommen.
Aus den bedruckten Plakaten zur Europawahl konnte eine erhebliche Menge zur Wiederaufbereitung geliefert werden. Dort wurden die Plakate (ohne Kabelbinder) geschredddert und ein Teil der Druckfarbe entzogen. Das ist wichtig, da sonst die entstehenden Platten mit RC Anteil zu dunkel sind. Außerdem entsteht beim Einschmelzen des Granulats mit zu hohem Farbanteil ein Geruch, der die Produktionsmitarbeiter bei DS Smith unangenehm beeinträchtigt.
Von DS Smith wurden schließlich Platten mit 30 % RC-Anteil und 50% RC Anteil an uns geliefert.

Zu den Drucktests:

Zum Testen, wie der Druck aussieht haben wir Motive genommen, die so schon mal produziert wurden. Ohne Farbanpassung oder Rücksicht auf kundenspezifische Einstellungen an der Druckmaschine (einer Inca Onset) wurde jeweils das Motiv auf Standardmaterial gedruckt, auf RC30 (30% Post Consumer Abfall) und RC50 (50% Post Consumer Abfall). Wichtig war uns dabei, zu sehen wie sich die Anmutung entwickelt. Schauen Sie sich die Bilder in der Galerie an. Die Fotos wurden von Thomas Hippchen mit einer Nikon D500 mit Nikon AF-S Nikkor DX 16-80mm F/2,8-4E ED VR aufgenommen, damit man überhaupt einen richtigen Unterschied sehen kann.
Klar ist, und das sieht man auch deutlich, die grundsätzlich vorhandene leichte Einfärbung der Rohplatten (ähnlich den Umwelt Briefbögen auf den RC Papier, erinnern Sie sich?) schlägt durch. Bei manchen Motiven ist der Eindruck sogar besser als ohne RC Anteil, das ist aber jetzt rein subjektiv. Der Unterschied zwischen den verschiedenen RC Anteilen ist unseres Erachtens nach vernachlässigbar, sodass wir in Zukunft lediglich entweder Plakate mit „ohne“ RC Anteil und solche mit mindestens 50% Post Consumer Abfällen anbieten werden.

Was halten Sie von den Ergebnissen und unseren Schlussfolgerungen? Gerne können Sie uns Kommentare hinterlassen. Wir befinden uns am Anfang einer neuen Entwicklung und Sie haben selbstverständlich auch erheblichen Anteil an dem Weg, den wir gehen werden.

Übrigens, damit keine Missverständnisse entstehen, Auch wenn Sie sich gegen den RC Anteil entscheiden, sind wetterfeste Wahlplakate aus Polypropylen keine Umweltsünde. Unsere wetterfesten Plakate bestehen immer aus hochwertigem Polypropylen und sind nach dem Gebrauch ganz klar ein wichtiger Rohstoff. Das gemeinsame Ziel von DS Smith und Braun & Klein ist eine wirkliche Kreislaufwirtschaft mit minimalem Aufwand an Ressourcen.

Im Gegensatz dazu sind Kartonagen nur dann  wetterfest, wenn sie entweder so behandelt, dass ein Recycling und die Aufbereitung als Rohmasse für neue Plakate technisch unmöglich ist oder es handelt sich um Verbundmaterialien aus Folie und Kartonage, die nur thermisch in der Müllverbrennungsanlage entsorgt werden können, da die Verschmutzung des Papierabfalls  durch die Kunststofffolie für eine kostenmäßig  sehr aufwändige Aufbereitung sorgt.

 

Nachhaltigkeit ist auch unser Thema!

Braun-Klein Siebdruck: Nachhaltigkeit ist auch unser Thema!
Torben Bartscherer
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„Der Juni 2019 ist in Deutschland der wärmste und sonnigste Juni seit dem Beginn flächendeckender Messungen.“*, schreibt der Deutsche Wetterdienst. Greta Thunberg und die Fridays For Future Schüler mahnen es immer wieder an. Auch uns bei Braun und Klein fällt besonders neben unseren Digitaldruck Maschinen auf: es ist sau warm und wird immer wärmer!

Klar, können uns solche Bilder zum Schmunzeln bringen. Es ändert leider jedoch nichts am Kernproblem, sondern führt uns vor Augen, dass sich jeder Einzelne und auch Firmen die Frage stellen sollten, auf was geachtet werden muss und was jetzt schon machbar ist.

Wir bei Braun und Klein erproben seit geraumer Zeit, in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, verschiedene Materialien um ressourcenschonender zu produzieren.

Unsere Kunden aus dem Einzelhandel oder der Parteienlandschaft sind daran selbstverständlich auch höchst interessiert. Deshalb landen immer mehr Muster nicht mehr nur im Musterkörbchen, sondern werden auch realisiert.

In diesem Fall zum Beispiel ein Verkostungsstand, den wir für unseren Kunden Globus SB-Warenhaus Holding entwickelt und produziert haben. Globus setzt auf eine neue Eigenmarke „Von Hand mit Herz Globus“. Die in den SB-Warenhäuser täglich frisch hergestellten Produkte nach alter Handwerkskunst mit einem starken Fokus auf regionale Rezepte (Video Fachmetzgerei Globus https://www.youtube.com/watch?v=KDArjYUKCUw) passen hervorragend zu dem aus nachhaltigen Materialien gefertigten Verkostungsstand.

Dieser besteht, bis auf ein paar Schrauben, welche das Schild und die Einlegeböden halten, ausschließlich aus nachhaltigem, FSC-zertifiziertem Leichtholz in 18 mm Stärke.  Mit unseren modernen UV Plattendruckern können wir auch solche Platten drucken.

Nach dem Druck wurde es dann richtig spannend. Unsere Produktionshalle glich zwei Wochen lang optisch und geruchstechnisch einer Schreinerwerkstatt. Denn der größte Teil dieser Produktion fand auf unserem Zünd Schneidetisch statt. Schneller und präziser als die CNC-Fräse eines Schreiners (ja, wir haben das getestet), wurden so fast 150 Einzelplatten digital zugeschnitten.

Eine wichtige Voraussetzung unseres Kunden war hierbei ein leichter und einfach zu verstauender, robuster Stand. Somit hatte unsere Weiterverarbeitung keine Winkel oder ähnliches mehr anzubauen. Lediglich die Holzleisten für die Einlegeböden und das Schild wurden geschraubt. Der Rest ist als einfaches Stecksystem konzipiert, sodass man sogar alleine den Stand in unter zwei Minuten auf- und abgebauen und platzsparend, kompakt verstauen kann.

Wenn Ihnen der Stand gefällt, schauen Sie doch einfach bei Ihrem Globus Markt vorbei. Sehen Sie sich den Stand in Natura an und probieren Sie eine der dort angebotenen Köstlichkeiten!

Wenn Sie eine Idee oder Vorstellung haben, was wir für Sie tun könnten Ihnen oder einfach Fragen zu unseren Produkten haben, sprechen Sie uns gerne an und wir finden die passende Lösung für Sie!

Weitere Infos zum Thema, wie hier das Recycling von unseren Polypropylen Produkten finden Sie hier: https://www.braun-klein.de/wohin-mit-den-wahlplakaten-wie-umweltfreundliches-recycling-funktioniert/

*Quelle: https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2019/20190628_deutschlandwetter_juni_news.html

Sommerfest, zum Dritten!

Beim 3. Mal ist es Tradition, oder?

Wenn es schön war, sollte man etwas auch wiederholen! 2017 haben wir unser erstes Sommerfest in der Firma für unsere Mitarbeiter und Familien veranstaltet. Letztes Jahr hatten wir auch tolles Wetter beim Grillen und Feiern und die Hoffnung war, das wird dieses Jahr genauso.

Ein wenig Angst hatten wir ja wegen der zeitweise extrem hohen Temperaturen in Deutschland. Bei 40 Grad im Schatten, macht es wenig Spaß draußen zu sitzen und zu feiern. Aber Glück gehabt, es war zwar heiß und sonnig, aber durchaus angenehm. Nur der Grillmeister (meine Wenigkeit) hatte kaum Schatten und wurde vorm Grill leicht angeröstet.

Weil wir außerdem eine größere Wartung an unserer Onset hatten, haben wir kurzerhand den Termin von Freitag auf Mittwoch, 17.07., vorverlegt und hatten wirklich in allem Glück. Das Wetter hat gepasst; alle, die Zeit und Lust hatten kamen. Vom Nachwuchs und Enkelkindern angefangen bis zu mittlerweile altersbedingt aus unserem Unternehmen ausgeschiedenen Kollegen hatten alle viel Spaß und genossen selbstgemachte Salate, Grillspezialitäten und diverse Getränke.
Los ging es so gleitend am Nachmittag. Bei unserem Getränkelieferanten ([http://www.getraenke-quirin.de/]) hatten wir schon am Vortag einen Kühlanhänger bestellt, damit die Getränke auch schön kühl bleiben. Außerdem konnten wir die Salate und Nachspeisen, die einige mitbrachten, kühl halten. Ab 17 Uhr gab es dann die ersten Würstchen und natürlich Schwenkbraten.  Und gegen Abend kam dann noch unser lieber Eismann aus Bella Italia und es gab für jeden, der wollte auch.  frisches, kaltes Eis.

Zwar sind normalerweise nur unsere Mitarbeiter mit Familie eingeladen, doch bei den Technikern von Fujifilm, die an unserer Inset Druckköpfe tauschten, machten wir eine Ausnahme. Jetzt habe wir natürlich das Problem, dass Olli und Carsten nächstes Jahr den Wartungstermin wieder zeitgleich mit unserem Sommerfest 2020 machen wollen.
Nicht nur ihnen hat es gefallen, die letzten sind erst spät abends aufgebrochen, obwohl am nächsten Tag wieder normale Schicht angesagt war. Auch die Bauarbeiten in der Nachbarschaft haben keinen gestört.

Wie Sie aus unseren Blogbeiträgen wissen, geht es bei uns ja immer rund in Bezug auf den Arbeitsanfall, jeder Mitarbeiter steht ständig unter Druck durch enge Termine und kurzfristige Aktionen.

Mit unserem Sommerfest wollen wir uns ausdrücklich bei unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz bedanken.

 

Update zur Cyberattacke

Cyberattacke bei Braun-Klein-Siebdruck

Ein halbes Jahr später

Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen, seit wir aus dem Internet angegriffen wurden.

Wir haben circa 4-6 Wochen gebraucht bis der Betrieb wieder richtig rund lief. Über den Ablauf der Attacke hatten wir ja eingehend berichtet (Wir wurden überfallen). Häufig wurden wir gefragt, warum wir den Vorfall so öffentlich gemacht haben. Ehrlich gesagt, waren wir uns damals auch nicht sicher, ob das wirklich eine gute Idee ist.

Heute sind wir uns sicher, das es die richtige Entscheidung war. Von vielen Seiten haben wir wirklich positive Resonanz erfahren. Manche kleine Unternehmen hatten die Gefahr durch Cyberattacken gar nicht auf dem Schirm. Nach dem Motto „ich bin so klein, da hat keiner Interesse“.

Durch unseren offenen Umgang mit dem Vorfall wurde bei vielen ins Bewußtsein gerückt, dass das den Verbrechern vollkommen egal ist. Das war auch unser Hauptbeweggrund.
Die Robotprogramme, die durch das Internet laufen, greifen dort an, wo eine Lücke ist. Gibt es eine Rückmeldung wird erpresst; gibt es keine Rückmeldung, merken die Verbrecher gar nicht, dass ihr Programm Schaden angerichtet hat.

Worauf wir nicht gefasst waren, war das Medienecho. Eine Fachmagazin unserer Branche hat über uns berichtet, eine Verbandszeitschrift der Versicherungswirtschaft hat den Fall aufgegriffen, im Netz selbst wurde diskutiert. Das zeigt unseres Erachtens nach sehr deutlich, dass Öffentlichkeit der richtige Weg war. Obwohl ständig über Angriffe auf große Konzerne berichtet wird, macht kaum ein Unternehmen den gleichen Schritt wie wir. Welche Gründe zur Zurückhaltung führen, ist reine Spekulation. Klar ist aber auch, dass so die große, tatsächlich ständige Gefahr von Cyberattacken so ein Stück weit anonymisiert wird und aus dem Blickfeld verschwindet. Das allzu menschliche Verdrängen und Bagatellisieren spielt uns dabei einen Streich.

Was haben wir eigentlich gelernt?

Nun, erstens gibt es keine hundertprozentige Sicherheit vor den Gefahren des Internets. Da wir unser Geschäftsmodell mit der Kommunikation über Email, Datenaustausch via Cloud-Dienste etc. nicht umstellen können, haben wir immer eine Verbindung ins Netz und damit zu potentiellen Aggressoren.

Zweitens haben wir selbstverständlich die Überwachung unseres Firmennetzes weiter entwickelt.

Drittens werden die Mitarbeiter ständig weiter geschult und sind natürlich extrem vorsichtig geworden beim Umgang mit Verdächtigem. Eine leichte Paranoia ist bei jedem vorhanden. Im Zweifel wird eine Email jetzt eher gelöscht und es gibt tatsächlich auch keine Beschwerden mehr, wenn die Rechner aufgrund von Updates etwas langsamer zu Werke gehen. Jeder weiß seit letztem Jahr wie wichtig routinemäßige Sicherheitsupdates sind.

Viertens weiß jeder, dass dieser Kampf an das Rennen zwischen Igel und Hase erinnert. Sobald eine Lücke geschlossen ist, ist der „Igel“ schon da und eine neue tut sich auf. Dagegen helfen letztlich nur ständige Datensicherungen auch auf externen Medien, die nicht korrumpiert werden können.

Wie sehen Sie eigentlich unser transparentes Vorgehen? Haben wir recht oder sollte man solche Vorfälle eher unter dem Mantel des Schweigens verhüllen?

Auf Ihr Feedback freuen wir uns!

Tischwahlkabine und Saarländer in Hamburg

Haben Sie es auch schon gehört? Das neue, nur in der deutsche Sprache mögliche Wort „Tischwahlkabine“.
Beim vergangenen CDU Bundesparteitag diente die Tischwahlkabine dazu, die Wahlvorgänge zu beschleunigen.  Doch am besten erzählen wir die Geschichte von Anfang an:
Beim 31. Bundesparteitag der CDU Deutschland kandidierten zum ersten Mal seit fast fünfzig Jahren mehrere Kandidaten zur Wahl des Parteivorsitzenden/Parteivorsitzende. Dieses relative Novum brachte auch organisatorische Schwierigkeiten mit sich: Wenn ein Delegierter von 1001 Delegierten geheim abstimmen lassen will, so muss die Wahl geheim stattfinden. Um dabei eine Konsistenz der übrigen Wahlvorgänge zu gewährleisten, müssen diese dann auch geheim stattfinden. Nur wie soll das organisatorisch gelöst werden? Wenn 1001 Delegierte zu jedem Wahlvorgang ihren Platz verlassen, um in einer Wahlkabine abzustimmen, entsteht nicht nur erhebliche Unruhe im Plenarsaal, sondern es wird auch der zeitliche Rahmen gesprengt.
Damit wurde die Idee der Tischwahlkabine entwickelt. Wie Sie sicherlich wissen, produziert Braun & Klein seit vielen Jahren Wahlplakate. Die CDU Deutschland schätzt uns als zuverlässigen Partner. Als die Idee in der Bundesgeschäftsstelle Gestalt annahm, war schnell klar, dass Braun & Klein das umsetzen soll.
Eine Layoutvorlage wurde uns zugesandt, wir haben am gleichen Tag gedruckt, zwei verschiedene Muster digital geschnitten und per Overnight nach Berlin geschickt.
Der Bundesgeschäftsführer konnte anhand eines konkreten Ausfallmusters entscheiden, welche Ausführung eventuell zum Tragen kommt.
Die Tischwahlkabinen wurden bei Braun & Klein innerhalb von 3 Tagen gedruckt, mit unserer Zünd geschnitten und per Spedition just in Time nach Hamburg auf die Messe geliefert. Pünktlich zum Beginn des Parteitages lag auf dem Tisch jedes Delegierten zusammen mit den sonstigen Unterlagen auch die Tischwahlkabine.

Diese Tischwahlkabine finden Sie übrigens demnächst als Original auch im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Wir finden es toll, dass eines unserer Druckprodukte sozusagen zeitlos wird.

Braun & Klein stellt übrigens seit 2011 auf den Bundesparteitagen der CDU aus. Dieses Jahr war das natürlich erstens wegen der Tischwahlkabine und zweitens aufgrund der möglichen Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Parteivorsitzenden etwas Besonderes für uns.
Am Donnerstagvormittag bauten wir unseren Stand auf, gegen Mittag waren wir fertig und die Polizei konnte mit den Sprengstoffhunden die Halle durchsuchen. Freitag Morgen starteten wir dann in den Parteitag, nachdem wir die strengen Sicherheitskontrollen passiert hatten. Ab 9:30 Uhr trafen dann auch die ersten Besucher ein. 
Wie jedes Mal haben wir uns mit saarländischem Bier (Karlsberg UrPils) und saarländischer Lyoner mit scharfem Senf eingedeckt. In Anbetracht der möglichen Wahl, hatten wir die üblichen Mengen verdoppelt. War leider zu kurz gesprungen. Nachdem am späten Nachmittag nach der Stichwahl das Ergebnis feststand, sprach sich schnell rum, wo es kühles saarländisches Pils und leckere Lyoner gibt.
Als der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans spät abends am Freitag an unseren Stand kam, war tatsächlich das Bier und die Lyoner aus. Der Ministerpräsident und der Landesgeschäftsführer Timo Flätgen konnten sich zwar in Ruhe unseren mobilen und wetterfesten Wahlkampf Counter anschauen, aber leider nur ein kühles Wasser genießen. Vielleicht sprechen wir nächstes Jahr mit der Brauerei, damit das Bier auch reicht, wenn der Ministerpräsident kommt.

Herzliche Grüße

Gerhard Klein
Braun und Klein Siebdruck-Vertiebs-GmbH

 

 

 

 

 

 

rbt

Digitaler Wandel – was heißt Digitaldruck?

Digitaldruck

Nachdem die einst unverzichtbaren beweglichen Lettern mit Beginn der 1930er Jahre mehr und mehr aus dem Buchdruckbereich verschwunden waren, galt über Jahrzehnte das Offset-Verfahren als Nonplusultra im Printsektor. Lange Zeit als wichtigste Möglichkeit des Druckens genutzt, geriet diese Methode erst mit dem Aufkommen der Computertechnik unter Druck. Heute hat die Digitalisierung längst in die meisten Druckereien Einzug gehalten und sorgt dort für hochwertige Print-Ergebnisse zu günstigen Herstellungskosten und mit äußerst kurzen Produktionszeiten. Doch wie funktioniert Digitaldruck eigentlich?

Digitaldruck – was genau ist das?

Hinter der Bezeichnung Digitaldruck verbringt sich eine moderne Methode der Herstellung vielfältiger Print-Produkte. Im Gegensatz zum klassischen Offset-Verfahren, bei dem viele Druckwerke mittels Rolle oder Bogenmaschine gedruckt werden, erhält die Druckmaschine das Druckbild beim Digitaldruck direkt vom Computer. Die Maschine benötigt also keine statische Druckform, welche zunächst angefertigt werden muss. Vielmehr erfolgt die Datenübertragung vom Computer unmittelbar zum Drucker. Sowohl Fotos als auch Grafiken und natürlich Texte lassen sich auf diese Weise schnell und unkompliziert zu Papier bringen – und das für eine riesige Bandbreite von Möglichkeiten und Aufgaben.

Grundsätzlich gibt es beim Digitaldrucken verschiedene Herstellungsverfahren wie zum Beispiel den Laserdruck oder den Inkjetdruck (im Volksmund auch Tintendruck genannt). Welches Verfahren jeweils das beste und sinnvollste ist, hängt immer von der konkreten Aufgabe ab, die umgesetzt werden soll. Ein Buch oder eine Broschüre in schwarz/weiß (monochrom) wird hier anders zu behandeln sein als etwa ein Magazin im Hochglanz-Farbdruck.

Digitaldruck bringt viele Vorteile mit sich

Die Vorteile des Digitaldrucks sind enorm. Die Tatsache, dass keine statische Druckvorlage mehr erstellt werden muss, schafft einen ganzen Strauß an Möglichkeiten und lässt viele Projekte mühelos gelingen, die beim Offsetdruck kaum oder nur sehr kostenintensiv realisiert werden könnten. So können beispielsweise geringere Stückzahlen zu günstigeren Preisen produziert werden. Änderungen, Korrekturen oder Ergänzungen lassen sich im Handumdrehen in den Druckdatensatz einarbeiten. So wird eine mühselige und teure Neuauflage mit komplett überarbeitetem Satz vermieden. Bei aufgetretenen Fehlern wird eine geringe Makulatur erreicht, da es in aller Regel niedrige Produktionsvolumina gibt. Und: Der Digitaldruck hilft dabei, Print-Produkte ganz einfach zu individualisieren und beispielsweise mit einer besonderen Widmung zu versehen.

Diese Möglichkeiten bietet der Digitaldruck

Moderner Digitaldruck macht es möglich, dass eine Vielzahl von Materialien wie Holz, Glas, Metalle und selbst Stein bedruckt werden können. Umsetzbar ist dies dank der neuesten Digitaldrucktechnik, dem sogenannten UV-Plattendirektdruck. Zudem lassen sich grundsätzlich sämtliche Größen bedrucken und das Leistungsspektrum hält neben dem gewerblichen Sektor auch immer mehr Einzug in den privaten Bereich. Mittlerweile liefern zahlreiche namhafte Hersteller hochwertige Maschinen für den Digitaldruck. Wir von Braun und Klein beispielsweise haben erst kürzlich zwei leistungsstarke Laserdrucker von HP erworben, um unseren Kunden im Bereich des Digitaldrucks erstklassig unterstützen zu können.

Innovativ und Vielseitig: Der UV-Plattendirektdruck

Als eine der fortschrittlichsten Drucktechniken gilt der Digital-UV-Plattendirektdruck. Hervorzuheben ist bei diesem Druckverfahren, dass die verwendete UV-reaktive Tinte ohne Verdünnungsmittel und Lösemittel auskommt. Auf diese Weise ist diese Art des Digitaldrucks sehr umweltschonend – besonders im Vergleich zu dem herkömmlichen Offsetdruckverfahren. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die verwendeten UV-Strahlen die Farbe nicht in das Druckmedium eindringt und unverzüglich als Farbfilm aushärtet. Dies ermöglicht eine hohe Farbqualität und Produktionsgeschwindigkeit.

Der Digitaldruck ermöglichte somit ein weiteres hocheffizientes, präzises, hochwertiges und umweltschonendes Druckverfahren. Die Vielseitigkeit und Flexibilität des Drucks und seine Eignung für eine Vielzahl von Materialien und Größen machen den UV-Plattendirektdruck zu einem wertvollen Verfahren des Digitaldrucks. Den Vorstellungen sind bei diesem Verfahren kaum Grenzen gesetzt, ganz gleich, ob Sie große Formate oder Kleinauflagen, reguläre Materialien oder anspruchsvolle Oberflächen bedrucken wollen.

Haben Sie Fragen zum Thema Digitaldruck? Wir beraten Sie gern!

Haben Sie Fragen zum Thema Digitaldruck und zu den vielen Möglichkeiten dieser innovativen Print-Technik? Dann zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir beraten Sie gern ausführlich und stellen Ihnen exakt auf Ihre Zwecke und Ziele zugeschnittene Lösungen vor.